Female Future Force Day

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4000 Frauen auf einem Fleck und durch die Bank weg, alles nur Power-Frauen. Kaum vorstellbar, war aber tatsächlich so. Am 12. Oktober 2019 kamen zum zweiten Mal Frauen und auch ein paar wenige Männer im Flughafen Tempelhof zusammen, um gemeinsam darüber zu sprechen, was Frauen bewegt und weiterbringt.

Wir waren zum ersten Mal dabei, um uns inspirieren zu lassen und Impulse zu sammeln, wie unser Business einmal aussehen soll. Und ich würde sagen, dieser eine Tag hat uns enorm weiter gebracht.

Ein Vortrag hat mich sehr beeindruckt, es ging um die integrative Lebenswelt, die unterschiedliche Lebensentwürfe bei der Arbeit berücksichtigt. Wie kann das funktionieren? Heißt das etwa jeder kann machen, was er will? Sicherlich nicht. Es geht vielmehr darum, offen zu kommunizieren, welche Bedürfnisse gerade anstehen und gemeinsam Lösungen zu finden und diese kontinuierlich auf ihre Wirksamkeit überprüfen und zudem immer im Gegenlicht des „Großen Ganzen“ also der Vision, die hinter dem Unternehmen steht zu messen. Ich glaube, dass diese Art der Arbeitsgestaltung die Zukunft sein wird, es geht nicht mehr darum seinen Zeit 9 ‚til 5 abzuleisten, sondern mehr darum, wo will das Unternehmen hin und wie sehr möchte und kann ich Teil dieser Ziele sein. Viele sehen die Digitalisierung als eine Bedrohung und erwähnen immer wieder, wieviele Jobs wegfallen werden. Ich glaube jedoch, dass uns diese Rationalisierung uns erlauben wird in kürzerer aber viel intensiverer Arbeitszeit zu besseren Lösungen zu kommen. Innovationskraft und Kreativität werden die wichtigsten Fähigkeiten in Zukunft sein und um diese Fähigkeiten nicht nur entwickeln, sondern auch ausleben zu können braucht es Freiräume sowohl von der Arbeitszeit als auch von Arbeitsräumen, da setzt Digitalisierung an. Wenn jemand seine besten Ideen nachts um 3 Uhr hat, sollte dies kein Problem darstellen, wenn er dann am nächsten Tag mal bis zehn Uhr schläft. Nicht zu kurz kommen, darf bei einer integrativen Arbeitswelt die gemeinsame qualitative Zeit, diese sollte aber nicht zwanghaft stattfinden, sondern aus eigenem Antrieb, dann kann gemeinsam großes geschafft werden.

Im Vortrag der „Zukunftsbauer“, ein Bildungskollektiv aus den Bereichen Zukunftsforschung, Pädagogik und Design, wurden Fragen gestellt, denen ich noch ein bisschen nachhängen werden und die wir uns für unser zukünftiges Unternehmen fortlaufend stellen soltlen:

Wieso bin ich da, wo ich bin?

Wo will ich hin?

Was ist der Zweck?

Ist das, was ich gerade tue plausibel, möglich, wünschenswert und was wäre, wenn ich etwas anderes tun würde?

Um visionär zu denken und diese Fragen zu beantworten, braucht es nach Meinung der Zukunftsbauer folgende Eigenschaften: mutig, offen, neugierieg, kritisch, vorausschauend, visionär, aktiv. Diese Werte werden wir uns für unser Unternehmen sicherlich groß auf die Fahne schreiben, wichtig ist, sie sich auch immer wieder vor Augen zu führen. Dies lässt sich auch gut mit dem Ausdruck beschreiben: Hungry mind

Alles in allem, war der Tag wirklich wunderbar und hat uns viele neue Impulse gebracht, nun endlich anzufangen und richtig loszulegen.

Also „Hauruck“, wie wir in unserer Familie immer sagen, los geht’s!

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